Werfen Sie doch einen Blick auf erfolgreiche Projekte der vergangenen 10 Jahre.
Und sprechen Sie uns an. Gern entwickeln und realisieren wir Ihr Projekt.
Von der ersten Idee über mögliche Förderungen bis hin zur erfolgreichen Umsetzung.
Wir freuen uns darauf, Ihre Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Was wir bieten

Unser Angebot

  • Projectica entwickelt und gestaltet Musicalprojekte für Kinder und junge Erwachsene. 

  • Wir arbeiten in den Bereichen Geschichte und Politik. Integration. Berufliche Orientierung. Interkultureller und interreligiöser Dialog. Herkunftskultur. Inklusion. Europa.

  • Wir setzen künstlerische Methoden ein, um Bildungs- und Integrationsziele zu erreichen.

  • Unser Spektrum reicht von regionalen Projekten bis hin zu komplexen mehrjährigen Modellvorhaben.

  • Wir passen erprobte Konzepte an Ihre Bedürfnisse an und entwickeln Ihre neuen Ideen gemeinsam weiter.

  • projectica hilft bei der Fördermittelakquise von Landes-, Bundes-, EU-und Stiftungsmitteln.

  • Wir bieten maßgeschneiderte Öffentlichkeitsarbeit und liefern Ihnen wirkungsvolle PR für Ihr Thema – und Ihre Botschaft.

  • Für Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Kommunen.

Wer uns vertraut

Referenzen und Auftraggeber

Wie wir arbeiten

Unsere Philosophie

Interview mit Gandhi Chahine und Dirk Schubert

Gandhi-und-Dirk-Interview

Was hat Sie bewogen, Modellprojekte zu initiieren und welche Methode setzen Sie ein?

Dirk Schubert: Wir beide arbeiten seit fast zwanzig Jahren nicht nur als Musiker, sondern setzen auch Ideen in kreative Projekte um, dies in immer wieder neuen Arbeitszusammenhängen. In beiden Bereichen haben wir die Erfahrung gemacht, dass über Musik, Theater und Film Menschen nicht nur emotional bewegt, sondern auch thematisch erreicht werden.
Zugleich ist uns wichtig, Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem soziokulturellem Background dazu anzuregen, sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen, die teilweise auch fernab ihres bisherigen Interessenhorizonts liegen. Entscheidend ist, dass der Bildungsabschluss eines Jugendlichen keine zentrale Rolle spielt. Wichtiger ist die Erkenntnis, dass auch die „sperrigen“ Themen wie der interreligiöse und interkulturelle Dialog, Verfolgung und Vertreibung damals und heute und Integrationsthemen viel mit dem eigenen Leben zu tun haben und nicht nur eine theoretische Diskussion anderer ist.

Gandhi Chahine: Das ist zentral für all unsere Projekte. Methodisch setzen wir Schauspiel, Tanz,  Musik und Filmproduktion für eine thematische Auseinandersetzung ein. Wer eine Schauspielszene entwickeln oder einen Song schreiben will, muss informiert sein, muss vorher das Thema recherchiert und gründlich durchdacht haben, bis eine eigene Aussage steht. Das hilft Jugendlichen auch zu erkennen, wo sie mit ihrer Meinung stehen.
Dieses Nachdenken fällt im Rahmen der künstlerisch-kreativen Arbeit leichter. Sie knüpft an Interessenswelten der Jugendlichen an und schafft Zugänge. Zugleich geht es uns darum, junge Menschen auf diesem Weg anzuregen, an gesellschaftlichen Prozessen mit zu wirken und sich einzumischen. Das kann man von den Castingshows, die primär ein finanzielles Interesse haben, nicht behaupten.

Wie entstehen die Ideen – und wie tragen Sie die Themen an die Jugendlichen heran?

Gandhi Chahine: Wir wollen unseren Teilnehmenden keine Themen „überstülpen“ und erwarten, dass die Jugendlichen sich dem Thema anpassen. Impulse ergeben sich stattessen oft aus Projektsituationen und Gesprächen mit Jugendlichen. Wenn wir feststellen, dass es hier zum einen Bedarf und Interesse bei ihnen gibt und zum andern das Thema gesellschaftlich relevant ist, entwickeln wir die Idee mit unseren Projektpartnern weiter.
Ein Beispiel dafür ist das kürzlich abgeschlossene Modellprojekt „Kulturen-Express Ahlen“. Wiederholt hatten uns zuvor Jugendliche mit Migrationshintergrund davon berichtet, dass die Herkunft ihrer Familie  – und ihre  Herkunftskultur – anderen Mitschülern, Freunden und Nachbarn völlig unbekannt war. Das Ziel des „Kulturen-Expresses Ahlen“ bestand deshalb darin, diese Migrationsgeschichten und deren Hintergründe in den Mittelpunkt zu stellen und sie in einem Musical von den Jugendlichen selbst erzählen zu lassen. Und es ging darum zu zeigen, mit welchen „Schätzen“, welchen Fähigkeiten und Potentialen Menschen aus aller Welt das Leben vor Ort bereichern und was wir von ihnen lernen können.

Dirk Schubert: Auch mit unseren Projekten im Bereich der Beruflichen Orientierung haben wir mit künstlerisch-kreativer Arbeit sehr gute Erfahrungen gemacht. Zu jungen Erwachsenen, die lange arbeitslos waren und sich in einem Kreislauf zwischen Maßnahmen und Hartz IV mit wenig Hoffnung auf Änderung bewegten, haben wir so Zugänge gefunden. Es half ihnen dabei, ihre Situation einmal anders zu reflektieren,  Anregungen für eine gelingende Lebensplanung anzunehmen und als Motor zu nutzen. Auch mit Strafgefangenen haben wir in diesem Themenbereich erfolgreich arbeiten können.

Also spielt der Leistungsgedanke, wie bei den bekannten Castingshows „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Popstar“, keine große Rolle?

Gandhi Chahine: Wir greifen das Interesse vieler Jugendlichen an solchen Sendungen auf. Ganz anders als bei den gerade genannten Shows gibt es bei uns weder eine „grausame“ Jury noch eine Auswahl nach Leistung. Jeder Interessierte und jeder Interessierte kann mitmachen. Wichtig ist uns ein Klima der Wertschätzung, in dem sich die Teilnehmenden in einem geschützten Raum ohne Ängste und Druck bewegen und weiter entwickeln können.

Dirk Schubert: Viele Jugendliche haben ein Mitteilungsbedürfnis, Stichwort „Facebook“. Dort geht es aber eher darum, welches Bild sie von sich zeigen wollen und nicht darum, was sie wirklich bewegt. Musik, Schauspiel, Film und Tanz und die selbst erarbeiteten Multimediashows bieten ihnen eine Plattform, sich auszudrücken und mitzuteilen.
Es geht darum, ihre Wahrnehmung für ihr soziales Umfeld zu schärfen und um das Erkennen ihrer Möglichkeiten der Einflussnahme auf ihr Leben. So können sie viel mehr bewegen als sie zunächst vielleicht denken. Beim Projekt „Verfolgt und Vertrieben – damals und heute “, das wir 2012 in Bochum mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge  realisiert haben, ist den Teilnehmenden sehr deutlich geworden, wo es hinführt, wenn man nicht gegen Rassismus und Verletzungen von Menschenrechten einsetzt. Ähnlich bei „Spurensuche – die Erinnerung bleibt“, in dessen Rahmen sich 30 Jugendliche verschiedenster Herkunft fünf Monate mit der Reichspogromnacht und ihren Folgen auseinander gesetzt haben. Das dabei entstandene Musiktheaterstück ging anschließend auf eine kleine Tour durch NRW, sodass auch andere Jugendliche für das Thema sensibilisiert werden konnten.

Gandhi Chahine: Uns ist wichtig, dass  Projekte keine Eintagsfliegen bleiben, sondern Ideen sich konkret fortsetzen und Jugendliche sich fortsetzend engagieren können. So haben sich zum Beispiel Teilnehmende aus vorangegangenen Projekten auf eigenen Wunsch und Initiative hin in unserem Projekt mit der eSw. Ev.Schülerinnen- und Schülerarbeit in Westfalen (B.K.) e.V. zu „Botschaftern für Frieden und Verständigung“ ausbilden lassen, weil sie eigene interreligiöse und interkulturelle Projekte an Schulen durchführen wollten, um etwas zu bewirken.

Dirk Schubert: Ja, und inzwischen arbeiten sie u.a. im „Rat der Religionen“ in Hagen mit. Die Konzepte entstehen also nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Laufe von anderen Projekten; es geht auch darum, ihre Wahrnehmung für ihr soziales Umfeld zu schärfen.

Warum „projectica“?

Dirk Schubert: Unter diesem Namen fassen wir jetzt unsere Arbeit der letzten 10 Jahre zusammen. Wir sind dankbar, dass wir bisher mit so unterschiedlichen Trägern, Gruppen, Förderern und Konzepten arbeiten durften. Die Ergebnisse unserer Arbeit waren aber bisher nicht zentral zu finden. Mit „projectica“ laden wir Menschen und Institutionen ein, Kontakt mit uns aufzunehmen: Gemeinsam mit ihnen formen wir Ideen zu passgenauen Konzepten und setzen diese in Projekte um, die neue Wege suchen. Ob dies Kurzzeitprojekte oder komplexe Modellvorhaben über mehrere Jahre sind – sie finden bei uns den kompletten Zyklus von Projektplanung und Gestaltung, die auch eine professionelle Öffentlichkeitsarbeitsarbeit mit einschließt.

Gandhi Chahine: Jedes Projekt ist wieder neu und wieder anders: Es sind Herausforderungen, die immer wieder neue Horizonte erschließen. Und die meist einen Riesenspaß machen. Wenn uns dann Schulen wie z.B. die Hauptschule Remberg, mit der wir seit Jahren zusammen arbeiten, eine erstaunliche Weiterentwicklung der projektteilnehmenden Schülerinnen und Schülern in zahlreichen Schlüsselkompetenzen bescheinigen, ist das für uns eine erfreuliche Bestätigung.  Vor allem aber: Die Wertschätzung, die die Jugendlichen erfahren, geben sie oft vielfach zurück- nicht nur an uns. Das ist im Grunde das größte Geschenk.

Worte finden – Standpunkte vermitteln - Öffentlichkeit informieren.

Öffentlichkeitsarbeit

Wenn Sie etwas zu sagen haben und Botschaften transportieren möchten, sprechen Sie mit uns.

Wir bieten eine maßgeschneiderte Öffentlichkeitsarbeit – für Ihren Verein, Ihren Bildungsträger oder Ihr Unternehmen.

Ob Sie eine mediale Begleitung für Ihr Projekt oder Ihren Verein benötigen oder eine Pressekonferenz gestalten wollen: Wir bringen Sie und Ihr Anliegen in die Medien. Unser Schwerpunkt liegt im Bereich der Pressearbeit. Als “externe Abteilung” verbinden wir individuelle PR mit überschaubaren Kosten.

Mit den richtigen Worten schaffen Sie das Vertrauen, das Ihrem Vorhaben entspricht.

Wer wir sind

Unser Team

Dirk Schubert

Dirk Schubert

Leitung | Projectica

Seit fünfzehn Jahren entwickelt und gestaltet Dirk Schubert künstlerische Projekte für Bildungseinrichtungen, Stiftungen und kommunale Träger. In dieser Zeit hat er über 70 Vorhaben auf den Weg gebracht, viele davon mit Modellcharakter. Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Publizistik, Abschluss M.A. Politik­wissenschaftler. 1995- 1999 war er Bereichsleiter „Internationale Medien- und Kulturprojekte für junge Leute“ bei der Auslandsgesellschaft NRW e.V. (www.agnrw.de) und Jugendbildungsreferent des Arbeitskreises Deutscher Bildungsstätten (AdB). Seit 2001 arbeitet er freiberuflich. Mit Gandhi Chahine hat er in den vergangenen 10 Jahren zahlreiche innovative Musik-, Tanz- und Theaterprojekte in NRW konzipiert und realisiert, die Jugendlichen komplexe Bildungsinhalte nahe bringen. Eine Auswahl finden Sie unter „Projekte“. Darüber hinaus arbeitet er als freier Journalist. Der WDR-Stadtmusikpreisträger hat als Gitarrist seit 1987 Musikproduktionen eingespielt und zahlreiche Konzerte gegeben, u.a. mit Steve Redman (Bristol) und Olaf Henning.

Gandhi Chahine

Gandhi Chahine

Leitung projectica

Gandhi Chahine ist Regisseur, Texter, Sänger, Drehbuchautor und Schauspiellehrer. Er ist Gründungsmitglied und Sänger der bundesweit bekannten Ruhrgebiets-Band S.O.G. Sons of Gastarbeita und einer der ersten deutschsprachigen Rapper überhaupt. Der für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnete Regisseur und Musiker (u.a. von Ex-Bundespräsident Johannes Rau im Rahmen des Integrations-wettbewerbs der Bertelsmann-Stiftung) schrieb bereits über 25 Musiktheaterstücke (Jugendkulturpreis NRW 2008 und 2012) und spielte mit S.O.G. europaweit über 700 Konzerte, arbeitete mit den Goethe-Instituten in Belgien, Italien und Frankreich zusammen und ist als Produzent tätig. Gemeinsam mit Dirk Schubert hat er projectica gegründet. Gandhi Chahine studierte Geschichte, Germanistik und politische Wissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.